Die besten 8 Induktionskochplatten im Vergleich. Unser Kauftip ist die Rommelsbacher CT 3410/IN Induktion Glaskeramik Doppelkochtafel. Für die einen notwendiges Übel, für viele andere liebgewordenes Hobby und mit viel Aufwand betriebener... zum Ratgeber

1. Platz
  • sehr großes Kochfeld
  • durchgehende Glasplatte
  • sehr einfache Reinigung
  • übersichtliches LCD-Bedienfeld
  • Timer bis 180 Minuten
2. Platz
  • flexibles Kochen auf einem Zwei-Zonen-Kochfeld
  • durchdachte Programme, einfach steuerbar
  • für Töpfe von 12 26 Zentimeter Durchmesser geeignet
  • einfache und übersichtliche Bedienung
  • Timer bis zu zwei Stunden
3. Platz
  • SLIDE-Technologie für besonders einfache Bedienung
  • Booster-Funktion für schnelle Höchstleistung
  • für Töpfe und Pfannen bis 26 cm Durchmesser geeignet
  • praktische Warmhaltefunktion
  • Timer-Funktion für bequemes Kochen

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Ratgeber

Für die einen notwendiges Übel, für viele andere liebgewordenes Hobby und mit viel Aufwand betriebener Bestandteil des Alltags und der Freizeit – Kochen ist eine der täglichen Tätigkeiten, um die kaum jemand auf Dauer herumkommt. Wenig verwunderlich, dass es kaum einen Bereich des Haushalts gibt, der sich vor allen Dingen technisch in den letzten Jahrzehnten so rasant entwickelt hat und mit immer neuen Erfindungen von sich Reden macht, wie die Küche. Dabei ist es vor allen Dingen der Herd, als neuzeitliche Feuerstelle, der im Zentrum einer jeden Kücheneinrichtung steht. Ist es gerade einmal gute 100 Jahre her, dass elektrischer Strom fossile Brennstoffe bei der Nahrungszubereitung ablöste, wird heute modernste Technik genutzt, um Lebensmittel schnell, schonend, effektiv, sicher und umweltfreundlich zu garen. Das aktuelle Zauberwort lautet hierbei Induktion. Anfangs kostspielige Innovation in Profiküchen, hat die Technik inzwischen den Weg in Privathaushalte gefunden. Als Brückenlösung für die Nutzung der vorteilhaften Technik bieten zahlreiche Hersteller eigenständige Induktionskochplatten, die ohne großen Aufwand in eine bestehende Kücheneinrichtung integriert werden können. Ein Überblick über die Technik, die Merkmale gängiger Modelle sowie bekannte Hersteller bildet die Grundlage für eine vernünftige Kaufentscheidung.

Konduktion vs. Induktion

Bisherige Methoden des Kochens basierten auf dem Prinzip der sogenannten Konduktion. Egal ob Lagerfeuer, Kohleofen, Gasherd oder Elektroherd, egal ob mit Edelstahl Heizplatten oder, wie heute noch vorwiegend gebräuchlich, Glaskeramikkochfelder mit elektrischer Heizspule, nach dem Erfinder, der deutschen Firma Schott, als Ceran-Kochfeld bekannt, all diese Geräte arbeiten nach diesem einfachen Prinzip. Das heißt, das Gerät erzeugt Hitze und gibt diese durch Wärmeleitung an das Kochgeschirr ab, welches darin befindliche Lebensmittel gart. Als Kochgeschirr sind dabei prinzipiell alle Materialien geeignet, die bis zu einem gewissen Grad hitzebeständig sind und über gute Wärmeleiteigenschaften verfügen. caso-innoslide-2100-einzelinduktionskochfeld-mit-slide-technologie.jpgVerschiedene Metalle und Beschichtungen haben sich hier langfristig durchgesetzt.

Die Induktion revolutioniert dieses Prinzip. Hitze wird nicht mehr im Herd erzeugt, wie beim Cerankochfeld zum Beispiel durch eine Heizspule unter dem Glaskeramikkochfeld, sondern direkt im geeigneten Kochgeschirr.

Unter einer Glaskeramikoberfläche befinden sich eine oder mehrere stromdurchflossene Spulen, welche ein magnetisches Wechselfeld erzeugen. Im Kochgeschirr entstehen hierbei Wirbelströme, welche zu einer Erhitzung des Kochgeschirrs und somit, wiederum durch Konduktion, zum Garen des Inhaltes führen.

Vorteile der Induktion

Im Gegensatz zur beschriebenen Konduktion wird bei der Induktion nicht die Herdoberfläche erhitzt, sondern ausschließlich das Kochgeschirr. Folglich bleibt die Herdoberfläche, von wiederum durch Konduktion vom Kochgeschirr an sie zurückgeleitete Hitze abgesehen, kalt. Wird so zum Beispiel ein Topf von der Induktionskochplatte herunter genommen, kühlt diese in kürzester Zeit auf Raumtemperatur ab. Dies reduziert zum einen die Verletzungsgefahr und spart im Gegensatz zum klassischen Konduktionsverfahren deutlich Energie, die beim gewöhnlichen Elektroherd durch längeres Nachheizen ungenutzt verbraucht wird. Außerdem können zum Beispiel überlaufende Flüssigkeiten nicht mehr einbrennen oder versehentlich in Reichweite der Heizfläche abgelegte Gegenstände beschädigt werden oder sogar Feuer fangen. clatronic-dki-3184-doppelinduktionskochplatte.jpgDies reduziert wiederum eine Verletzungs- oder Unfallgefahr und erspart lästige, im Zweifelsfall erfolglose Reinigungsarbeiten.

Ein weiterer Vorteil der Induktion, der für Anwender von bedeutendem Interesse ist, ist deren Effektivität. Da bei der Induktion nicht nur der Boden des Kochgeschirrs, sondern zum Beispiel der gesamte Topf, inklusive Seitenwänden erhitzt wird, gart Induktion, durch gleichmäßigere Wärmeverteilung, deutlich schneller als klassische Konduktion. Tests bei der Erhitzung von Wasser bis zum Kochen belegen, dass Induktion hier etwa doppelt so schnell ist, wie Konduktion. Mitverantwortlich hierfür sind die entschieden kürzeren Reaktionszeiten der Induktion. Das heißt, während ein klassischer Herd einige Zeit benötigt, bis die Platte eine gewählte Temperatur aufgebaut hat und diese ans Kochgeschirr abgibt, beginnt die Induktion augenblicklich, Wirbelströme zu erzeugen, die das Kochgeschirr erhitzen.

Da Induktionskochplatten üblicherweise per Touch-Display bedient werden, entsteht ein geringer Standby-Stromverbrauch, der jedoch meist noch unterhalb jenem vergleichbarer klassischer Kochplatten mit Touch-Display liegt.

Zusammengenommen mit der beschriebenen Energieersparnis durch das Fehlen langen ungenutzten Nachheizens der Kochplatte, auch wenn dieses, je nach Übung des Anwenders, bei der Konduktion individuell ausfällt, lässt sich der Induktion eine messbare Stromersparnis zugute halten.

Einschränkungen der Induktion

Viel Licht, wenig Schatten. Die Vorteile überwiegen deutlich bei der Induktion, allerdings gibt es einige wenige Punkte, über die man sich vor der Anschaffung einer Induktionskochplatte im Klaren sein sollte.

Geeignetes Kochgeschirr

Das Prinzip der Induktion erzeugt, wie bereits beschrieben, elektromagnetische Wirbelströme im Kochgeschirr. Dies setzt wiederum eine grundsätzliche Eignung des Kochgeschirrs voraus. Kurz gesagt, geeignet sind ausschließlich ferromagnetische Töpfe und Pfannen. Wird neues Kochgeschirr angeschafft, sollte deshalb unbedingt auf eine Eignung für Induktionskochplatten geachtet werden. rommelsbacher-ct-2010in-induktion-glaskeramik-einzelkochtafel.jpgDiese wird von Herstellern durch das Aufbringen einer einheitlichen Kennzeichnung dokumentiert: ein Drahtwendel einer Spule in einem quadratischen Rahmen. Die so vorgenommene Kennzeichnung ist jedoch keine verbindliche Garantie. Es empfiehlt sich also, neue, wie vor allen Dingen auch bereits vorhandene, alte und eventuell so noch nicht gekennzeichnete Geschirrteile auf ihre Eignung zu prüfen. Dies geschieht ganz einfach, durch den Einsatz eines Magneten: bleibt dieser am Kochgeschirr haften, ist es grundsätzlich für die Induktion geeignet. Allerdings hat es sich gezeigt, dass eine grundsätzliche Eignung noch nicht zwingend etwas über die Qualität der Eignung aussagt, so zeichnen sich unterschiedliche Materialien und eine unterschiedliche Verarbeitung gegebenenfalls durch unterschiedliche Effektivität aus.

Geräuschentwicklung

Die Steuerelektronik moderner Induktionskochplatten ist vergleichsweise hitzeempfindlich und muss deshalb im Betrieb gekühlt werden. Hierfür kommen Lüfter zum Einsatz, welche die erwärmte Luft ableiten und so die Elektronik kühlen. Diese Lüfter erzeugen Geräusche, die allerdings im Betrieb, neben Kochgeräusche und eventuell sogar einer laufenden Dunstabzugshaube nicht wahrgenommen werden.

Da Induktion auf dem Prinzip des Elektromagnetismus basiert und dieser wiederum Schwingungen in bestimmten Frequenzen verursacht, besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit, dass diese Schwingungen auf das Kochgeschirr übertragen und so akustisch wahrgenommen werden. Dies kann in Form eines Surrens oder Brummens der Fall sein. Oft befinden sich diese Schwingungen jedoch in einem für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbaren Frequenzbereich. Haustiere können sie hingegen meist wahrnehmen.

Heiß, heißer, zu heiß

Auch wenn die Steuerelektronik bei der Induktion wie beschrieben gekühlt wird, sind dieser Methode gerade bei Induktionskochplatten gelegentlich Grenzen gesetzt. karcher-black-star-induktionsplatte.jpgJe nach Größe der Platte, Größe des erhitzten Kochgeschirrs, Kochdauer und gewählter Temperatur können durch Erhitzung der Steuerelektronik und Konduktion Temperaturen entstehen, die eine Beschädigung verursachen könnten. Deshalb wird unterhalb der Glas-Keramik-Oberfläche einer Induktionskochplatte die Temperatur gemessen und unter Umständen begrenzt. Dies hat zudem den Vorteil, dass es nicht zu einer Überhitzung und damit zur Schädigung des Kochgeschirrs kommen kann.

Elektromagnetismus

Neben der akustischen Komponente elektromagnetischer Schwingungen ist für viele Anwender die Frage nach der Sicherheit der Technik und eventuellen Auswirkungen auf die Gesundheit relevant.

Prinzipiell unterliegen Induktionskochplatten, wie alle Elektrogeräte, in Deutschland strengen Vorschriften und dürfen von daher als gesundheitlich unbedenklich betrachtet werden. Dennoch hat man sich, hinsichtlich der mit Elektromagnetismus verbundenen Risiken, darauf geeinigt, für Anwender mit Herzschrittmacher einen Mindestabstand zur Kochplatte von 40 cm zu empfehlen.

Zudem kann es unter Umständen zu Störungen beim Abruf der aktuellen Zeit durch Funkuhren kommen, wenn dieser in direkter Nähe zu einer in diesem Moment eingeschalteten Induktionskochplatte erfolgt.

Vorteile einer eigenständigen Induktionskochplatte

Bei modernen Küchen wird heute oft ein Induktionskochfeld anstelle eines klassischen Glaskeramik-Kochfeldes gewählt. Optisch sind diese beiden kaum zu unterscheiden, das Induktionskochfeld bietet jedoch die beschriebenen Vorzüge.

Allerdings sind Induktionskochfelder im direkten Vergleich heute in der Anschaffung noch kostenintensiver als Alternativen und bei der durchschnittlichen Nutzungsdauer, die mit einer Anschaffung einer Küche verbunden wird, kommt für viele Küchenbesitzer ein Komplettaustausch (noch) nicht in Frage. Eine Alternative sind hier Induktionskochplatten. Als Stand-Alone-Variante können sie überall dort eingesetzt werden, wo ein notwendiger Stromanschluss und der geringe notwendige Abstellplatz zur Verfügung stehen. Als Ein- oder auch als Zwei-Platten-Variante können sie eine bestehende Kücheneinrichtung ergänzen, ohne das Umbauten notwendig sind. Dabei sind sie platzsparend, günstiger als komplette Induktionskochfelder und können auf Wunsch nach jeder Verwendung verstaut werden. Diese Gründe machen Induktionskochplatten zudem zur idealen Lösung für Camping, Ferien- oder Wochenendhäuser, Partyräume und alle Orte, an denen ohne großen Aufwand zeitgemäß gekocht werden soll.

Ausstattungsmerkmale handelsüblicher Induktionskochplatten

Ob Einzel- oder Doppelplatte, einige Merkmale haben sich bei Induktionskochplatten zum Standard entwickelt und sollten bei der Auswahl eines passenden Gerätes vorausgesetzt werden.

Restwärmeanzeige

Wie beschrieben erhitzt sich das Kochfeld bei der Induktion zwar nicht selbständig, wird jedoch durch Wärmeableitung des erhitzten Kochgeschirrs in begrenztem Maße ebenfalls aufgeheizt. Wird das Kochgeschirr von der Platte genommen, kühlt diese schnell wieder ab. ellrona-62065-doppel-induktionskochfeld-comline.jpgUm eine Verletzungsgefahr vollständig auszuschließen, verfügen die meisten Induktionskochplatten über eine Restwärmeanzeige, die für die kurze Zeit des Abkühlens vor einer Berührung warnt.

Timer, Stop&Go, Ankochautomatik, Power

Viele Induktionskochplatten verfügen über einen eingebauten Timer, der es ermöglicht die Garzeit genau zu begrenzen. Ist die voreingestellt Zeit abgelaufen, schaltet die Kochplatte ab und informiert durch optisches und akustisches Signal. Zu beachten ist bei der Wahl des passenden Modells, in welchen Stufen und bis zu welcher Maximalzeit ein solcher Timer programmiert werden kann.

Eine sogenannte Stop&Go-Funktion ermöglicht das einfache, kurzzeitige Heruntersetzen der Temperatur mit nur einem Druck auf das Touch-Display. Die Temperatur wird sofort auf niedrigste Stufe gesetzt und erst durch erneuten Druck wieder auf die zuvor eingestellte Temperatur erhöht.

Eine Ankochautomatik startet den Kochvorgang auf höchster Stufe, wie es zum Beispiel beim Anbraten notwendig ist und senkt dann automatisch nach einiger Zeit die Temperatur bis zu einer dauerhaften Temperatur.

Ähnlich funktioniert eine Power-, auch Turbo- oder Boost-Funktion genannt. Hierbei wird mittels einfachem Druck auf das Display die maximale Temperatur eingestellt und nach einer gewissen Zeit automatisch wieder auf die zuvor gewählte Temperatur abgesenkt. Dies dient zum Beispiel dazu, Flüssigkeiten im Topf oder in der Pfanne schnell einzukochen.

Automatische Topferkennung

Wie beschrieben sind nicht alle Töpfe und Pfannen für ein Erhitzen durch eine Induktionskochplatte geeignet. Prinzipiell wird deren ferromagnetische Eigenschaft vorausgesetzt. Es empfiehlt sich dies im Vorfeld zu überprüfen bzw. zu testen. induktionskochplatte-tarrington-house-ic2009.jpgPassiert es jedoch einmal, dass versehentlich ein nicht geeignetes, weil nicht magnetisches Kochgeschirr auf eine Induktionskochplatte gestellt wird, verhindert eine automatische Topferkennung unnötigen Stromverbrauch. Einfach ausgedrückt erkennt die Kochplatte, dass kein geeignetes Kochgeschirr auf ihr steht und schaltet sich demzufolge sofort aus.

Hersteller

Induktionskochplatten werden von vielen Hersteller in zahlreichen Varianten und Modellen angeboten. Hierbei finden sich sowohl namhafte Hersteller aus der Küchentechnik, als auch Elektronikhersteller und übliche no-name-Hersteller. Induktionskochplatten werden über den Fachhandel, den Einzelhandel, das Internet und regelmäßig über das Angebot verschiedener Discounter und Versandhändler vertrieben. Einigen Herstellern ist es gelungen, sich einen, immer wieder durch unabhängige Produkttests bestätigten, Ruf aufzubauen.

Rommelsbacher

Das in dritter Generation geführte Familienunternehmen, mit Sitz im mittelfränkischen Dinkelsbühl, ist seit 1928 spezialisiert auf die Herstellung von Geräten aus dem Bereich der Heiztechnik. Induktionskochplatten bietet Rommelsbacher als Einzel- und Doppelkochplatten. Der Vertrieb erfolgt über den Einzelhandel, einige Versandhändler und über Internethändler. Rommelsbacher positioniert sich mit seinem Angebot an Induktionskochplatten im mittleren und oberen Preissegment.

Unold

In zweiter Generation widmet sich das Familienunternehmen Unold aus Hockenheim seit 1966 der Entwicklung und Produktion von Haushaltsgeräten wie zum Beispiel Backautomaten, Eismaschinen und Fritteusen. tefal-ih2018-induktionskochfeld-everyday.jpgAngeboten werden doppelte Induktionskochplatten im mittleren Preissegment.

Clatronic

Das durch den namensgebenden Gründer Claßen 1985 gegründete Unternehmen Clatronic ist spezialisiert auf den Import und Vertrieb von Haushalts- und Unterhaltungselektronik. Zumeist handelt es sich dabei um in Asien preiswert produzierte Geräte, die über den Einzel- und den Versandhandel verkauft werden. Angeboten werden sowohl Einzel- als auch Doppelkochplatten. Das Angebot bewegt sich im unteren Preissegment.

Tefal

Hauptsächlich bekannt geworden durch die Beschichtung von Kochgeschirr, gehört das 1956 gegründete französische Unternehmen seit 1968 zur Groupe SEB. Produziert und vertrieben werden Haushaltskleingeräte und Geschirr. Das überschaubare Angebot an Einzel-Induktionskochplatten bewegt sich im mittleren Preissegment.

Kaufentscheidung

Die Anschaffung einer Induktionskochplatte ist eine günstige Alternative zur kompletten Umrüstung einer bereits vorhandenen Küche. Sie bietet ohne großen Aufwand und für einen Bruchteil der Kosten die Möglichkeit, von den Vorzügen des Kochens mit Induktion zu profitieren und liefert so langfristig die Erfahrung mit der Technik, die zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht doch zu einer kompletten Umrüstung anregen. Außerdem kann eine einfache Induktionskochplatte das Kochen im Urlaub, sei es im eigenen Ferienhaus oder auch im Wohnmobil einfacher, sicherer und sparsamer gestalten, als herkömmliche Varianten.

Welches die richtige Induktionskochplatte ist, ist stark vom individuellen Bedarf, vom eigenen Geschmack und nicht zuletzt vom Budget abhängig. In ihren Grundfunktionen gleichen sich die Modelle verschiedener Hersteller. Auf ein gewisses Mindestmaß an Grundfunktionen wie die hier genannten, sollte auf jeden Fall geachtet werden. rommelsbacher-ct-3410in-induktion-glaskeramik-doppelkochtafel.jpg

Zu Beginn einer Kaufentscheidung steht die prinzipielle Frage, ob man eine Ein-Platten- oder eine Zwei-Platten-Variante bevorzugt. Dies ist natürlich maßgeblich von den räumlichen Gegebenheiten abhängig. Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, bietet eine Doppel-Induktionsplatte verständlicherweise mehr Möglichkeiten, die neue Technik zu nutzen und erspart so gegebenenfalls das parallele Arbeiten mit mehreren Geräten.

Das Design einer Induktionskochplatte bildet meist eine Kombination aus schwarzer Glaskeramik und Edelstahl, trotzdem sind einzelne Modell so weit unterschiedlich, dass auch hier eine Auswahl getroffen werden kann, die sich am individuellen Geschmack und am vorhandenen Design einer Kücheneinrichtung orientiert. Auf jeden Fall darauf geachtet werden sollte, dass eine Induktionskochplatte stabil gebaut ist und immer einen festen und sicheren Stand gewährleistet.

Bei den Funktionen einer Induktionskochplatte sollte zum Vergleich auf Details geachtet werden. In welchen Stufen lässt sich Leistung und Temperatur einstellen? Wie einfach sind die Touchelemente zu bedienen? Wie wird die Restwärme angezeigt? Wie einfach und in welchen Stufen lässt sich ein Timer programmieren und wie wird der Ablauf der eingestellten Zeit signalisiert?

Die Wahl des Herstellers unterliegt stark der persönlichen Einstellung. Alle im deutschen Handel vertriebenen Geräte unterliegen den gleichen Sicherheitsbestimmungen und Gewährleistungsregeln, können somit an einem qualitativen Mindestmaß gemessen werden. Die Entscheidung für einen bestimmten Hersteller ist meist auch eine Entscheidung für eine Preisklasse und damit vom Budget abhängig. Dabei muss billig nicht automatisch minderwertig und teuer nicht im gleichen Maße hochwertiger bedeuten. Dennoch gibt es Argumente, die für die Wahl eines Markenherstellers sprechen. Nicht zuletzt werden diese in unabhängigen Produkttests regelmäßig ausgezeichnet. Diese Tests im Vorfeld einer Kaufentscheidung zu recherchieren, kann durchaus sinnvoll sein, gerade wenn man bereit ist, eine Anschaffung im oberen Preissegment zu tätigen. Für einen namhaften Hersteller spricht zudem eine meist unkomplizierte Service- oder Reklamationsabwicklung. Viele Hersteller stellen hierfür eine kostenlose Service-Hotline zur Verfügung und verfügen über ein engmaschiges Netz an Partnerwerkstätten, die im Reklamationsfall tätig werden können.